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02/17 | Eins, zwei, drei – meins!


Ev 12.2 Was soll ich tun? – Die Frage nach der richtigen Lebensführung

ER 12.2 Die Frage nach dem guten Leben

PA, EA, Plenum 

Texte, Bilder, Excel
„Belohnung“

Wirtschaftsethik | christliche Ethik | Gemeinwohl | Eigennutz | Dilemma

Um was es geht

Der Lehrplan für die Jahrgangsstufe 12 des aktuellen G8 wie auch der kommende LehrplanPLUS sehen vor, dass die SchülerInnen, nachdem sie grundlegende philosophische und christliche Argumentationsansätze im Kontext ethischer Fragestellungen kennen gelernt haben, diese an konkreten Fragestellungen der Sozialethik der Gegenwart erproben. In beiden Lehrplänen wird hierfür u.a. der Bereich der Wirtschaftsethik vorgeschlagen.

In diesem Zusammenhang wird man als Lehrkraft immer wieder die Erfahrung machen, dass sich die SchülerInnen bereitwillig mit diesen Themen auseinandersetzen und durchaus konkrete Vorstellungen davon haben, welche Lösungsmöglichkeiten für die diskutierten Probleme „gut“, „gerecht“ oder „fair“ sind – und welche nicht. Zugleich zeigt sich auch immer wieder, dass diese Fragestellungen meist außerhalb der Erfahrungswirklichkeit der SchülerInnen liegen, was das Erkennen einer persönlichen Relevanz erschwert.

Der folgende Unterrichtsentwurf ist auf eine Doppelstunde hin angelegt und basiert auf Material aus der Reihe „Wirtschafts- und Unternehmensethik in der ökonomischen und politischen Bildung“ (hier der Baustein: „Soziale Dilemmata – Wenn Eigennutz im Widerspruch zum Gemeinwohl steht!“ von Werner Nagel; vgl. M12), wobei das dort vorgestellte Unterrichtsexperiment um zusätzliche Materialien ergänzt wurde.

Im Rahmen des Experiments ist es die Aufgabe der SchülerInnen, 100€ möglichst gewinnbringend anzulegen. Dabei kann gewählt werden, ob das Geld in die Klassenkasse (10% Zins) oder auf ein privates Sparbuch (5% Zins) eingezahlt wird; das zur Verfügung stehende Geld kann beliebig aufgeteilt werden. Der Ertrag des Sparbuchs geht an dessen Besitzer, der der Klassenkasse wird unter allen (!) SchülerInnen gleichmäßig aufgeteilt. Obwohl mit den SchülerInnen nach der Auswertung einer Proberunde das sog. „soziale Optimum“ – alle Zahlen in die Klassenkasse, somit gibt es keine „Verlierer“ – erarbeitet wird, hat die Erfahrung gezeigt, dass dieses im Folgedurchgang nie erreicht wird. Es gibt immer sog. „Trittbrettfahrer“, die aufgrund der Aufforderung, einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften, da dieser „belohnt“ werden wird, bereit sind, dies auf Kosten ihrer MitschülerInnen zu tun. Die somit selbst gemachte Erfahrung, wie schnell der Eigennutz über das Gemeinwohl siegt, lässt sich in einem weiteren Schritt vergleichsweise leicht auf aktuelle Probleme der Wirtschaftsethik übertragen und aus der Perspektive einer christlichen Ethik bewerten.

Christoph Lange

Materialien und Links

M1

PPT

Erläuterung der Spielregeln und Einführung in die Dilemmasituation

M2

AB

Entscheidungsblatt (2x je SchülerIn)

M3

Excel

Auswertung des Anlageverhaltens

M4

PPT

soziales Optimum / Anreizstrukturen / Trittbrettfahrer

M5

PPT

Werbeplakate gegen Abfälle im öffentlichen Raum

M6

AB

Schablone „Problemstellung“

M7

Text

Wirtschaftsethik als Thema des christlichen Glaubens

M7a

Text

Ein Kürzungsvorschlag für denselben Text

M8

Text

Material zum Thema Fischfangquoten

M9

Text

Material zum Thema Steuerhinterziehung

M10

Text

Material zum Thema Abgasskandal

M11

Belohng.

Gummibärchen, Schokoriegel ö.ä.

M12

Text

Ausführliche Beschreibung des Unterrichtsexperiments

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